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Beratung

Wie mache ich einen Vaterschaftstest

5 Schritte für Ihren Vaterschaftstest

 

  1. Sie kaufen einen DNA-Test. Die Unterlagen enthalten sterile Wattestäbchen, Verpackungsmaterial und alle notwendigen Unterlagen für eine dokumentierte Probenahme

  2. Die Entnahme der Proben in Anwesenheit eines neutralen Zeugen ist der nächste Schritt. Dieser Vorgang heißt "dokumentierte Probenahme" und ist gesetzlich vorgeschrieben.
    Die DNA Proben werden schmerzlos mit einem Wattestäbchen genommen. So können Sie auch von Babys und Kleinkindern einfach Proben nehmen. Natürlich kann man einen Vaterschaftstest auch auf anderen Proben basieren, Speichelproben sind jedoch die am häufigsten eingereichten Proben

  3. Die Formulare müssen nun ausgefüllt und unterschrieben werden. Die Einwilligung aller Teilnehmer ist gesetzlich vorgeschrieben

  4. Die Bearbeitung Ihres Vaterschaftstests dauert 3-4 Werktage

  5. Ihr Ergebnis zum Test senden wir Ihnen dann per Post und per E-mail

 

Was machen wir mit Ihren DNA Proben?

Jeder Testteilnehmer sendet uns 2 Wattestäbchen mit seinen Proben. Die zweite Probe benötigen wir, falls wir einen Test (gratis) wiederholen.

Die hier enthaltene DNA ist sehr gering, reicht aber für einen DNA Test, da wir die DNA im Labor vervielfältigen bevor wir die Analyse machen. Standardmäßig untersuchen wir 24 Genorte, die wir miteinander vergleichen (Vaterschaftstest Basis). Es ist gesetzlich vorgeschrieben, welche Methode dabei anzuwenden ist und wie die Ergebnisse auszuwerten sind. Die Wahrscheinlichkeit der Verwandtschaft oder Vaterschaft wird mit einem speziellen Rechenprogramm berechnet. 

 

Ihre Proben vernichten wir nach der Analyse. Ihre Testergebnisse müssen wir, so schreibt es das Gendiagnostikgesetz vor, zehn Jahre aufbewahren.

 

Die Aussage eines DNA Gutachtens verstehen

Eine verwandtschaftliche Beziehung wird mit 100 % ausgeschlossen, wenn zu wenig oder keine Übereinstimmungen vorliegen. Besteht eine verwandtschaftliche Beziehung oder eine Vaterschaft, so muss (per Gesetz) mindestens eine Übereinstimmung von 99,9% vorliegen. Die Formulierungen und die zugrunde liegenden Berechnungen für die Aussagen in einem DNA Gutachten wurden im Gendiagnostikgesetz festgelegt.

 

Zur Sicherheit des Ergebnisses lesen Sie hier mehr.

 

Warum macht man einen Vaterschaftstest?

Ein Vaterschaftstest weist die biologische Vaterschaft zwischen einem Mann und einem Kind nach.

 

Die biologische Vaterschaft ist nicht gleichzusetzen mit der legalen (rechtlichen) Vaterschaft. Ein Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Kindsmutter verheiratet ist, gilt vor Gesetz als der legale Vater. Die Rechte eines biologischen Vaters können dem nachgeordnet werden. Ein Vaterschaftstest, der Ihre Vaterschaft nachweist, kann aber helfen, Ihre Rechte zu klären.

 

Sie können unser DNA-Gutachten als Nachweis vor Gericht oder dem Jugendamt verwenden. Über die Anerkennung des Ergebnisses entscheidet dann aber immer noch der Richter/ die Richterin selber.

 

Ein Vaterschaftstest sagt nichts über mögliche Krankheiten

Anhand der eingereichten DNA Proben untersuchen und vergleichen wir verschiedene genetische Merkmale des möglichen Vaters und des Kindes und ggf der Mutter, falls sie sich am Test. beteiligt. Dieser "genetische Fingerabdruck", den wir auf diese Weise erstellen, enthält jedoch keine Informationen über mögliche bestehende Krankheiten oder deren Veranlagung. Darüber können wir also mit einem Vaterschaftstest keine Aussage treffen.

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