0
Beratung

Vaterschaftstest bei Behörden

Vaterschaftstest für das Jugendamt

Ein Jugendamt kann vom Jugendamt verlangt werden

 

Wenn nach der Geburt eines Kindes die Kindsmutter keinen Vater benennt und sich kein Mann als biologischer Vater meldet, so kann das Jugendamt einen Vorschuss auf die Unterhaltszahlungen leisten. Das Jugendamt ist jedoch sehr daran interessiert und zahlt häufig gar nichts.

Um den Sachverhalt zu klären, kann das Jugendamt einen Vaterschaftstest von einem in Frage kommenden Mann verlangen.

 

Wer zahlt den Vaterschaftstest beim Jugendamt

 

Die Kosten für einen Vaterschaftstest werden nicht vom Jugendamt übernommen.

Wir stehen mit vielen Jugendämtern in Verbindung und senden unsere Testunterlagen häufig direkt zu Händen der Bearbeiter:innen. Vor Ort kann dann den Teilnehmern bei der Probenahme geholfen werden. Auch der Versand erfolgt dann direkt über den Ansprechpartner beim Jugendamt. 

Bezahlen jedoch müssen die Parteien den Test selber. 

Vaterschaftstest vor Gericht verwenden

Unser Vaterschaftstest kann vor Gericht verwendet werden

 

Um einen Vaterschaftstest bei Gericht verwerten zu können, muss vorab bei der Probenahme auf eine lückenlose Beweiskette geachtet werden (dokumentierte Probenahme). Das heißt, die Proben für den Test müssen vor einer unabhängigen und neutralen Person (Probenehmer) entnommen und versendet werden. 

 

In unserem Testset sind die entsprechenden Formulare enthalten. Hier wird die Identität der teilnehmenden Personen, bspw. durch eine Kopie des Personalausweises dokumentiert. Nach der Probenahme versendet der Probenehmer die Testunterlagen und Probestäbchen an uns. Um dem Vorwurf einer möglichen Manipulation zu entgehen, dürfen die Testteilnehmer die Proben nicht wieder mit nach Hause nehmen. Unser empfohlener Test für behördliche Zwecke ist der Vaterschaftstest Premium

 

Wir bieten eine dokumentierte Probenahme durch unsere erfahrenen Mitarbeiter auch in unseren Geschäftsräumen für 79 € an. Bitte kontaktieren Sie uns zur Terminabsprache. Nach dem Gendiagnostikgesetz müssen alle an der DNA Analyse beteiligten Personen mit der Durchführung des Tests einverstanden sein. Bei minderjährigen Kindern muss immer auch die Mutter des Kindes schriftlich dem Test zustimmen (wenn sie das Sorgerecht hat).

 

Gutachten vor Gericht verwenden


Ein von uns erstelltes Gutachten kann, zusammen mit der Dokumentation Ihrer Probenahme, vor Gericht verwendet werden. Ob ein Richter das Gutachten letztlich anerkennt, ist jedoch allein ihm überlassen (Beweismittelfreiheit). Er hat immer auch die Möglichkeit, ein anderes Gutachten in Auftrag zu geben. Bitte klären Sie vorher ab, ob Sie das Gutachten privat in Auftrag geben können, wenn Sie es in einem bestimmten gerichtlichen Vorgang verwenden möchten.

Ist ein Vaterschaftstest heimlich möglich?

Ein heimlicher Vaterschaftstest ist verboten

 

Die Frage nach einem heimlichen Test wird uns häufig gestellt. Oft von Männern, die mit der Kindsmutter nicht verheiratet sind und trotzdem als Vater dem Kind gegenüber Verantwortung übernehmen wollen. Manchmal sind es Erbschaftsfälle, die Menschen dazu antreiben, eine Vaterschaft klären lassen zu wollen.

In jedem Fall gilt: In Deutschland gibt es seit 2010 das Gendiagnostikgesetz (GenDG). Damit wird die Durchführung heimlicher DNA Tests verboten

 

Das Gendiagnostikgesetz regelt die Durchführung von DNA Tests

 

Das Gesetz legt den Umgang mit DNA fest und regelt auch, in welcher Form Menschen darüber informiert sein müssen, wenn ihre DNA für Vaterschaftstests dienen soll. Diese gesetzlichen Vorschriften richten sich nicht nur an das durchführende Labor, sondern auch an die Auftraggeber.

 

Entsprechend dem GenDG wird einerseits die Arbeit des Labors regelmäßig durch eine externe Prüfkommission kontrolliert werden. So wird sichergestellt, dass wir mit Ihrer DNA sorgsam umgehen, keine Verwechslungen passieren und keine Tests durchgeführt werden, zu denen die Testteilnehmer nicht ihre Zustimmung gegeben haben. (Übersicht über Akkreditierungen und Zertifikate)

Andererseits müssen der Auftraggeber eines Vaterschaftstests und alle Testteilnehmer ausreichend aufgeklärt worden sein und eine schriftliche Einwilligung zum Test abgeben. So wird sichergestellt, dass eine so wertvolle und persönliche Information wie die eigenen DNA nicht ohne das Wissen der Person für Testzwecke genutzt wird.

 

Jedem Vaterschaftstest muss schriftlich zugestimmt werden

 

Weigert sich eine Partei, die Zustimmung zu einem DNA Test zu geben, so kann kein Vaterschaftstest durchgeführt werden. Es kann aber z.B. in einem Sorgerechtsstreit ein richterlicher Beschluss ergehen und die fehlende Zustimmung ersetzen. Lassen Sie sich in diesem Falle rechtlich beraten. Eine erste Hilfestellung und eventuell finanzielle Unterstützung können Sie über Ihr Amtsgericht bekommen.

 

Warum ist das alles so kompliziert?

 

Die Voraussetzungen für einen Vaterschaftstest sind nicht wirklich kompliziert. Sie brauchen dafür "nur" die Zustimmung aller Parteien. Das kann natürlich manchmal schwierig sein. Der Gesetzgeber möchte damit aber vermeiden, dass Menschen heimlich DNA Material in Form von z.B. Zigarettenkippen, Schnuller o.ä., Test abgenommen wird und diese Menschen ohne ihr Wissen in einem DNA analysiert werden. (Mehr zu "Welche Proben gehen für den Vaterschaftstest")


Ein Vaterschaftstest kann noch immer schnell und günstig privat (unser Tests Basis), also ohne die Beteiligung von Gericht, Jugendamt oder Amtsarzt in Auftrag gegeben und durchgeführt werden. Ein schriftlicher Nachweis darüber, dass alle Probanden mit dem Test einverstanden sind (unterschriebene Einwilligung), muss jedoch vor zwingend Beginn des Tests vorliegen. 

Datenschutz Impressum Cookie Richtlinie AGB Widerrufsrecht Kontakt Über uns