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Beratung

Wissenswertes zum Vaterschaftstest

Was kostet ein Vaterschaftstest

Unseren Test Basis können Sie bereits für 159 € kaufen

 

Kosten und Leistungen der unterschiedlichen Anbieter für Vaterschaftstests zu vergleichen, lohnt sich. Die Preise können bis zu 500 € voneinander abweichen. Generell ist ein Vaterschaftstest, der über ein Gericht in einer Gerichtsmedizin beauftragt wird, teurer, als auf dem privaten Markt. Über das Stichwort "Vaterschaftstest" in der Google-Suche finden Sie einen Konkurrenzüberblick. Auch ausländische Labore bieten hier an. 

 

Hier sind die Preise häufig geringfügig günstiger. Aber bitte beachten Sie, dass durch den Versand Ihrer DNA-Proben ins Ausland die Gefahr von Verlust und Verwechslung höher ist. Auch die Sprache könnte eine Barriere darstellen, da Sie Ihre Fragen in Englisch klären müßten. Ihre Vorteile mit einem Labor in Deutschland .

 

Ist ein teurer Vaterschaftstest besser, als ein günstiger?

 

Grundsätzlich ist es für Sie als Kunden gut zu wissen, dass es technisch keine Unterschiede zwischen den angebotenen Vaterschaftstest gibt. Kein Anbieter kann sagen, dass ein Test bei ihm teurer ist, weil er einem "Goldstandard" folgt oder das Ergebnis aus bestimmten Gründen viel sicherer ist, als bei der Konkurrenz.

Das Verfahren für einen Vaterschaftstest und die dafür zu verwendenden Produkte und Chemikalien sind vom Gesetzgeber festgelegt und normiert worden. Auch die Form eines Gutachtens und dessen Formulierungen sind vereinheitlicht worden.

Insofern lohnt es sich, Preise zu vergleichen, denn der Artikel, den Sie kaufen möchten, der Vaterschaftstest, ist bei jedem Anbieter grundsätzlich gleich.

Unsere Preise sind Endpreise. Keine versteckten Kosten

 

Zusätzliche weitere Kosten beim Vaterschaftstest sind

  1. Kosten für die Probennahme (z.B.: beim Arzt oder Apotheker)
  2. eventuell Kosten für Probenbeschaffung für Teilnehmer im Ausland (ausländischer Arzt, Porto, Zollabfertigung beim Rückversand)

Zu Punkt 1): Laut Gendiagnostikgesetz sind für die Dokumentation und Durchführung der Probenahme zu einer DNA Analyse die Sachverständigen des durchführenden Labors zuständig. Sie können daher gerne die Probenahme von uns durchführen lassen. Vielen Kunden ist das nicht möglich. Sie können die dokumentierte Probenahme auch in Ihrer Nähe durchführen:

  • ein Arzt (Hausarzt, Kinderarzt o.Ä.)
  • ein Mitarbeiter eines Jugendamtes
  • ein Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes (Amtsarzt)
  • ein Apotheker
  • Hebamme
  • Krankenhauspersonal

 

Nicht jeder wird Ihnen für diesen Service etwas berechnen. Das müssten Sie aber vorab klären.

 

In Deutschland dürfen nur Proben bearbeitet werden, die nachvollziehbar "dokumentiert" genommen wurden.

Wohnen Teilnehmer im Ausland, muss für diese dokumentierte Probenahme ein Amtsarzt gefunden werden und der anschließende Versand nach Deutschland muss verlässlich geregelt sein. Es wäre ärgerlich, wenn die Proben auf dem Postweg verloren gehen. Wir können Sie dabei unterstützen, denn wir arbeiten weltweit mit den Amtsärzten in deutschen Botschaften zusammen.

Für die Organisation der Probennahme im Ausland und den gesicherten Transport der Proben zu uns ins Labor berechnen wir zusätzliche 249 €

 

Ist ein Vaterschaftstest vor Gericht teurer?

 

Wenn Sie Ihren Test für ein Gerichtsverfahren brauchen, ist es für Sie wichtig zu wissen, was ihr Richter wünscht. Lässt er ein DNA Gutachten aus einem privaten Labor zu? Der Richter darf das selber entscheiden, er hat Beweismittelfreiheit.

Wenn Sie das vorab klären, können Sie viel Geld sparen, denn private Labore bieten Vaterschaftstests günstiger an, als die Gerichtsmedizinen. Die Kosten einer Gerichtsmedizin sind um ein Vielfaches höher, dort kann ein Test durchaus bis zu über 1.000 € kosten. 

Wie entscheiden Sie sich für ein Vaterschaftstest-Labor?

Erfahrung und Erreichbarkeit sind wichtige Punkte bei der Wahl eines Labors

 

Es gibt viele Labore in Deutschland, die Vaterschaftstests anbieten. Ein DNA Test-Labor sollten Sie nach möglichst objektiven Kriterien wählen, um sicherzugehen, dass Sie ein verlässliches Testergebnis erhalten.

Wichtiger, als der Preis, sind die Erfahrung und Verlässlichkeit des Labors. Natürlich müssen Sie als Kunde oder Kundin auf den Preis achten, vor allem, wenn Sie wissen, dass die Labore (technisch gesehen) alle das gleiche Produkt anbieten.

Das Gendiagnostikgesetz hat in Deutschland die Durchführung von Vaterschaftstests gesetzlich geregelt. Es ist festgelegt, wie viele DNA Marker mindestens getestet werden müssen und wie die Berechnung einer Vaterschaftswahrscheinlichkeit erfolgen muss.

Außerdem ist auch gesetzlich geregelt, wie das Ergebnis aussehen muss. Die Prädikate "Vaterschaft praktisch erwiesen" bestätigt die Vaterschaft. Die Aussage "Vaterschaft ausgeschlossen" schließt sie aus. So lautet das Ergebnis bei jedem deutschen Labor.

 

Anhaltspunkte für eine kluge Auswahl haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

Kriterien für die Wahl eines Testlabors

 

  • Entscheiden Sie sich für ein Labor, dass sehr viele Vaterschaftstest durchführt

Ein Labor kann einen Vaterschaftstest billig anbieten, wenn es diesen Test oft durchführt, denn hier wird der Preis tatsächlich durch die bearbeitete Menge bestimmt. Je höher die Auslastung des Labors, desto mehr verteilen sich die Kosten auf die große Menge an DNA Analysen und der Preis für die einzelne Analyse sinkt.

 

  • Wählen Sie ein Labor, dessen Kundendienst Sie kontaktieren können

Für Sie als Kunde oder Kundin ist es außerdem wichtig, ob Sie den Kundendienst des Labors kontaktieren können. Denn ein Vaterschaftstest wirft immer viele Fragen auf. Auch nach Erhalt des Ergebnisses kann es sein, dass Sie Dinge besprechen möchten. Dann ist es enorm wichtig, einen deutschsprachigen Kontakt zu haben, der Ihnen alles genau erklären kann.

 

  • Suchen Sie ein Labor in Deutschland aus

Der Sicherheit Ihrer Proben dient es, wenn ein Labor in Deutschland ist. Es gibt Anbieter, die als Mittler zwischen Ihnen und dem ausländischen Labor stehen. Dann werden Ihre Proben durch viele Hände gehen und die Gefahr der Verwechslung ist hoch.

 

  • Prüfen Sie die Akkreditierung

Das Gendiagnostikgesetz schreibt DNA Laboren in Deutschland vor, dass die Analyseprozesse regelmäßig durch externe Prüfer kontrolliert werden. Es wird dann eine 17025 Akkreditierung erteilt, ohne die keine Labor in Deutschland Vaterschaftstests anbieten darf. Das dient Ihrer Sicherheit, denn so wird sicher gestellt, dass das Analyseergebnis richtig ist.

 

Lesen Sie mehr: alles Wichtige zu uns als Ihrem DNA-Testlabor

Ab wann kann man einen Vaterschaftstest machen

Ein Vaterschaftstest kann pränatal oder nach der Geburt durchgeführt werden

 

Ist die Schwangerschaft festgestellt, lässt sich (technisch gesehen) auch ein Vaterschaftstest während der Schwangerschaft machen.

In Deutschland sind Vaterschaftstests vor der Geburt jedoch verboten. Nur nach schweren Straftaten dürfen sie durchgeführt werden. Bitte lassen Sie sich an dieser Stelle von Ihrem Frauenarzt oder einem Anwalt beraten. 

 

Vaterschaftstest nach der Geburt

Die Probenahme für einen Vaterschaftstest ist nicht invasiv und nicht schmerzhaft für das Kind und kann gleich nach der Geburt erfolgen. Die Probenahme kann vor Ort im Krankenhaus durch einen anwesenden Arzt oder die Hebamme dokumentiert werden. Bitte entnehmen Sie die Proben nicht direkt nach dem Stillen, sondern warten Sie ca 30 Minuten. Durch das Stillen nimmt das Kind mit der Muttermilch auch mütterliche Zellen auf. Die Probe kann so "verunreinigt" werden.

 

Vaterschaftstest vor der Geburt

Einen Vaterschaftstest während der Schwangerschaft zu machen, bedeutet, dass bereits vor der Geburt des Kindes festgestellt werden kann, wer der Vater ist. Darf  (gesetzlich gesehen) ein vorgeburtlicher Test durchgeführt werden, so gibt es diese drei Möglichkeiten, Zellmaterial für einen DNA-Test zu entnehmen:

  1. Chorionzottenbiopsie
  2. Fruchtwasseruntersuchung
  3. Untersuchung des mütterlichen Blutes

 

zu 1) Zu einem sehr frühen Zeitpunkt in einer Schwangerschaft, wenn sich möglicherweise noch nicht genügend Fruchtwasser gebildet hat, ist es schon möglich, die Plazenta zu punktieren und ihr Zellen zu entnehmen. Über diese Zellen lässt sich ein Vaterschaftstest durchführen. Dieser Eingriff ist invasiv und kann in seltenen Fällen zu Komplikationen führen

 

zu 2) Ab ca. der 13. Schwangerschaftswoche kann Fruchtwasser entnommen werden. Auch dieser Eingriff ist invasiv. Die im Fruchtwasser enthaltenen kindlichen Zellen werden dann für einen Vaterschaftstest verwendet.

 

zu 3) Ein nicht-invasiver Test ist die Untersuchung der mütterlichen Blutes. Während der Schwangerschaft befindet sich fetales Blut im Blut der Mutter. Für einen Vaterschaftstest wird das Blut der Mutter aufbereitet, um die DNA des Kindes zu isolieren und für einen Vaterschaftstest verwenden zu können.

 

Wichtig - Bitte beachten Sie: In Deutschland ist ein pränataler Vaterschaftstest verboten. Ausnahmen sind gesetzlich geregelt.

Was ist ein DNA Vaterschaftstest?

Mit einem Vaterschaftstest wird der biologische Vater eines Kindes ermittelt

Wie erstellt das Labor einen Vaterschaftstest?

Wir untersuchen bei einem Vaterschaftstest die DNA der Teilnehmer. Diese DNA wird aus einem Mundschleimhautabstrich, der sogenannten "Speichelprobe" gewonnen. Diese Speichelprobe kann ganz einfach selber mit einem Wattestäbchen entnommen werden. Blutproben sind für einen Vaterschaftstest nicht notwendig.

 

Wir können dann während der DNA Analyse nicht sehen, ob die Möglichkeit für irgendwelche Krankheiten besteht. Vielmehr vergleichen wir die variablen DNA Abschnitte miteinander, um Übereinstimmungen zu finden und daraus eine mögliche Verwandtschaft oder auch Vaterschaft zu berechnen.

 

Wie lange dauert ein Vaterschaftstest

Wir bearbeiten einen Vaterschaftstest Basis in 4 Werktagen und den Vaterschaftstest Premium in 3 Werktagen. 

 

Von der DNA zum Testergebnis

  1. DNA entnehmen
    Die DNA Probe ist üblicherweise eine Speichelprobe, eine Probe aus den Zellen der Mundschleimhaut. Diese Zellen werden einfach und schmerzlos mit einem Wattestäbchen entnommen.

    Manche Tests müssen durchgeführt werden, nachdem ein Teilnehmer schon verstorben ist. Auch von Toten kann noch Zellmaterial entnommen werden, dass für einen Vaterschaftstest verwendet werden kann. Üblicherweise kann man auf Biopsiematerial zurückgreifen oder auch kurz nach dem Tod noch Blut entnehmen. Es können auch Ohrstöpsel, das Gebiss oder Bartstoppel aus einem Rasierer aufbereitet werden. Häufig finden Labore darin noch genügend Zellmaterial für einen DNA Test.

  2. DNA vervielfältigen
    Die Menge an DNA reicht häufig nicht aus für einen Test. Daher wird sie in einem ersten Schritt durch einen chemischen Prozeß vervielfältigt , die Polymerase-Kettenreaktion

  3. DNA Analyse
    Es werden nun die untersuchten Genorte ausgewertet. Bei uns sind das im Test "Standard" mindestens 24 Marker. Bis zu 40 und mehr sind möglich bei schwierigeren Analysen. Am Ende der Analyse liegen vergleichbare genetische Profile für jeden Teilnehmer vor

  4. Statistische Auswertung
    Mit Hilfe eines speziellen Rechenprogramms wird aus den vorliegenden Daten die Wahrscheinlichkeit für eine Verwandtschaft berechnet. Zu 100% kann eine Verwandtschaft ausgeschlossen werden. Eine bestätigte Vaterschaft ist immer eine berechnete Wahrscheinlichkeit aus den vorliegenden Daten. Dabei werden in der Regel Werte über 99,999 % Wahrscheinlichkeit erreicht. Mit solchen Werten für die Wahrscheinlichkeit ist eine Vaterschaft dann praktisch bewiesen. (Mehr: Aussage eines Gutachtens verstehen)
Welche Proben gehen für den Vaterschaftstest

Die schnellste DNA Probe für einen Vaterschaftstest ist die Speichelprobe. 

Die "Speichelprobe", genauer gesagt, die Probe von der Mundschleimhaut, ist die Art von DNA Probe, die wir am häufigsten analysieren. Sie ist am einfachsten zu entnehmen. Wir senden Ihnen dafür Wattestäbchen in unserem Testset. 

 

Entnahme einer Speichelprobe

Wir legen unseren Testunterlagen für  jeden Teilnehmer 2 Wattestäbchen bei. Damit werden 2 DNA Proben aus dem Mund entnommen. Man reibt dazu das Stäbchen an der Wangeninnenseite, zwischen Zahnreihe und Wange. Hier ist der Speichelfluss am geringsten und es sammelt sich genügend DNA an für den Vaterschaftstest

 

Das ist schmerzfrei und schnell und kann auch schon bei Neugeborenen gemacht werden.

 

Andere DNA Proben

Auch Gegenstände können DNA enthalten. Insbesondere für DNA Tests, die mit der DNA Verstorbener durchgeführt werden soll, können wir durch Abrieb oder Ablösen DNA von Briefmarken, Zahnbürsten, Kämmen oder auch Rasierapparaten lösen und aufbereiten.

Waren Verstorbene zuvor im Krankenhaus, gibt es eventuell Material aus Biopsien, das wir ebenfalls verwenden könnten.

Mehr: Unterschiedliche DNA-Proben für einen Vaterschaftstest

Was ist der genetische Fingerabdruck?

Als genetischer Fingerabdruck wird das DNA Profil eines Menschen bezeichnet

 

Bei DNA Vaterschaftstests handelt es sich um ein komplexes wissenschaftliches Verfahren, das hochvariable Abschnitte (Marker) auf der DNA mittels PCR (Polymerase-Kettenreaktion) untersucht. Diese DNA Bereiche ergeben ein so genanntes genetisches Profil, welches beim DNA Test auf Vaterschaft verwendet wird.

 

Da jeder Mensch zwei Elternteile hat, müssen generell 50% der Merkmale mit denen der Mutter und, bei einer bestehenden Vaterschaft, die anderen 50% der Merkmale mit denen des getesteten Vaters übereinstimmen. In diesem Fall können Vaterschaftstests die Vaterschaft bestätigen und der Vaterschaftsnachweis ist erbracht. 

Wie sicher ist ein Vaterschaftstest?

Die Aussage eines Vaterschaftstests ist sicher

 

Jedoch müssen Sie bedenken, dass die Verlässlichkeit eines DNA Gutachtens auch abhängt von der Arbeit des ausgewählten Labors.

 

Wählen Sie ein DNA Labor, dem Sie vertrauen

Ein DNA Vaterschaftstest kann Ihnen grundsätzlich ein sicheres, verlässliches Ergebnis liefern. Sie sollten jedoch immer vorab prüfen, in welche Hände Sie Ihre DNA Proben geben. Ist das Labor in Deutschland? Ist es durch externe, unabhängige Stellen geprüft? Es gibt Angebote zu Vaterschaftstest, bei denen die DNA Proben in Labore ins Ausland gesendet werden. Und, es ist klar: wenn Ihre Proben durch viele Hände gehen, bevor sie im Labor untersucht werden, kann auch an vielen Stellen eine Verwechslung oder Verunreinigung statt finden. Ausländische Labore können häufig später auch nicht kontaktiert werden, wenn Sie Fragen zu Ihrem Gutachten haben. Labore in Deutschland unterliegen dem Gendiagnostikgesetz. Vaterschaftstest dürfen nur solche Labore machen, die eine ISO 17025 Akkreditierung nachweisen können. Das ist für Sie als Kunde ein Anhaltspunkt, eine gute und sichere DNA Analyse zu kaufen.

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